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Neues und Wissenswertes zu den Feierlichkeiten zu »1000 Jahre Linden«. Die Entwicklung eines Landstrichs im Wandel der Zeit. Die Chronik Lindens mit vielen Bilddokumenten. 1000 Jahre und noch immer jung: Ein Ortsteil stellt sich vor. Eine Übersicht der wichtigsten Vereine und Verbände Lindens. Die schönsten Seiten Lindens. Fotos aus mehreren Jahrzehnten. . . |
Offizielle Eröffnung 16.03.2007Linden. Am vergangenen Freitag wurden die Feierlichkeiten anlässlich des 1000-jährigen Bestehens Lindens in der St.Brictius Kirche offiziell eröffnet. Auf dem Programm stand neben musikalischen Darbietungen und szenischen Lesungen unter anderem auch die Eröffnung der Bilderausstellung „Geschichte des Dorfes Linden“, die bereits seit dem 10. Januar in der Nord/LB-Hauptniederlassung am Holzmarkt zu sehen gewesen war. Bis zum 15. April sind die Bilder nun in der St. Brictius Kirche zu bewundern, ehe sie ab dem 18. April im Rathaus im Eingangsbereich der Ratswaage ausgestellt werden.
Willigert Ohmes, Ortbürgermeister Lindens, begrüßte
die weit über hundert geladenen Gäste in Bortfelder Tracht
persönlich am Eingang des Gemeindehauses. Bezüglich der historischen
Trachten dankte Ohmes dem Engagement des Kleingartenvereins Linden.
Der Dank des Ortsbürgermeisters galt ferner Klaus Thiel vom Lindener
Sportverein, sowie den Jugendlichen aus der Gemeinde für das Aufstellen
der Bänke. Er freue sich auf die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr,
so Ohmes. „Wenn etwas schief geht, bin ich gerne der Blitzableiter“,
scherzte Lindens Ortsbürgerbeister.
Ohmes gab zudem einen Ausblick auf einige andere Veranstaltungen im
Rahmen der Tausendjahrfeierlichkeiten. So wird vom 24. bis 26. August
ein Kinderzeltlager im Gutspark unter dem Motto „Leben wie vor
1000 Jahren – Geschichte erleben“ veranstaltet. Das Zeltlager
richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Anmeldungen
nimmt die Kirchengemeinde Linden entgegen. Der Ortsbürgermeister
wies ferner auf das Seifenkistenrennen am 26. August hin. Dieses ist
Kindern von 8 bis 14 Jahren vorbehalten und soll Am Meyenberg in Linden
Süd stattfinden. Anmeldungen hierfür nimmt die Stadtjugendpflege
entgegen. Laut Willigert Ohmes gibt es in 2007 aber noch weitere Anlässe
zum Feiern, wie beispielsweise das 110-jährige Bestehen des Lindener
Männergesangsvereins. Dieses werde man am 23. Juni mit der Gutsgartenparty
festlich begehen. Erst 50 Jahre „auf dem Buckel“ hat die
Siedlergemeinschaft Okertal. Sie wird am 7. Juli auf dem Bolzplatz der
Okertalsiedlung im Mittelpunkt der Feierlichkeiten rund um 1000 Jahre
Linden stehen.
Nach der offiziellen Begrüßung des Organisators
der Veranstaltung, Kersten Meinberg, richtete auch Pastorin Marita Bleich
einige Worte an die Gäste. Sie freue sich besonders darüber,
dass die Eröffnungsveranstaltung des Jubiläumsjahrs in der
1118 erbauten St. Brictius Kirche stattfinde, da diese das älteste
Gebäude Lindens sei. Landtagsmitglied Dörthe Weddige- Degenhard
erinnerte in Zusammenhang mit dem 1000-jährigen Jubiläum an
die geflügelten Worte des britischen Politikers und Verlegers Harold
Mac-Millan (1894 - 1986): „Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett
sein, nicht ein Sofa.“ Weddige- Degenhard, die laut eigener Aussage
„20 Jahre lang als Lehrerin die Lindener Kinder malträtiert
habe“, lobte wie auch Landtagsabgeordnete Britta Siebert den starken
Zusammenhalt der Lindener Bürger und das sehr aktive Vereinsleben.
Auch das künstlerische Element kam an diesem Abend nicht zu kurz.
Musikalische Untermalung gab es von dem Braunschweiger Trio „Recercada“,
welches historische Musik auf historischen Instrumenten zu Gehör
brachte. Außerdem konnten die Besucher zahlreiche Liedbeiträge
des Doppelquartetts des Lindener Männergesangvereins genießen.
Zwischen den musikalischen Beiträgen gab es szenische Lesungen
der „Kleinen Bühne Wolfenbüttel“. Die kurzen Szenen
hatten allesamt einen thematischen Bezug zu Linden. So erfuhr das Publikum
auf heitere Art und Weise Wissenswertes zur Geschichte der Kirche, zur
Situation der Lehrer im Mittelalter und zur Ortsgeschichte im allgemeinen.
So sei Linden früher eine Hochburg der KPD gewesen. Auch ein olympischer
Medaillengewinner kommt aus dem kleinen Dorf: Klaus Wagner gewann 1956
in Stockholm Silber mit der deutschen Military-Equipe. Selbstverständlich
hatten die Organisatoren der Veranstaltung auch für das leibliche
Wohl ihrer Gäste gesorgt.
So klang der Abend bei lockeren Gesprächen
mit leckeren Häppchen (vom Party-Service Thomas Binek) aus.
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