NEWS - 14.01.2007

Neues und Wissenswertes zu den Feierlichkeiten zu »1000 Jahre Linden«.


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1000 Jahre und noch immer jung: Ein Ortsteil stellt sich vor.


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1000 Jahre Linden bedankt sich herzlichst für die gelungene Auftaktveranstaltung in der Nord/LB im Holzmarkt. Nicht nur die Ausstellung , nein auch die Grußworte und der Vortrag von Herrn Steinmetz waren die richtige Einstimmung zu unserem Festjahr. Ein Dankeschön an Herr Weidner und seine Mitarbeiter. Ein ganz spezieller Dank natürlich Frau Christine Stoetzel-Werner.

Das Nord/LB Team der Niederlassung Lindener Straße (v.l.): Tatjana Polutjach, Martina Müller, Christine Stötzel-Werner, Denver Künzel und Viviane Kleine.

2007 ist für Linden ein besonderes Jahr – 1000 Jahre ist es nun her, als der heutige Wolfenbütteler Ortsteil erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ein besonders guter Grund also, ein ganzes Jahr lang zu feiern.
Den Auftakt im Lindener Feierreigen bildete am Mittwoch die Eröffnung der Ausstellung „1000 Jahre Linden“ in der Nord/LB-Hauptnierderlassung am Holzmarkt.
Gastgeber Bankdirektor Jürgen Weidner stellte mit Freude fest, dass es mit der Ausstellung gelungen sei, einen übersichtlichen Bogen aus dem Jahre 1007 in die heutige Zeit zu spannen. Die ausgestellten Exponate belegten aber auch, dass es bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung „Leben in unserer Gegend gegeben haben muss“.
Die Nord/LB – Braunschweigische Landessparkasse ist seit 1959 in Linden vertreten. Im Oktober 1959 wurde nämlich die Einrichtung einer Sparstelle in Linden beim damaligen Niedersächsischen Minister für Wirtschaft und Verkehr beantragt – und von ihm genehmigt.
Ortsbürgermeister Willigert Ohmes, Bürgermeister Thomas Pink und Landrat Jörg Röhmann dankten in ihren Grußworten zunächst den Organisatoren der Ausstellung, der Nord/LB und den Verantwortlichen für alle weiteren Events für ihr ehrenamtliches und finanzielles Engagement. „Linden ist eine echte Bereicherung für die Stadt“, lobte Thomas Pink. Ein ausgeprägtes Vereinsleben und eine eingeschworene Gemeinschaft prägen den Ort.
Jörg Röhmann augenzwinkernd: „Immerhin wurde Wolfenbüttel seit der Eingemeindung Lindens 1974 bis 2006 von Lindenern regiert.
Thomas Pink, kein Lindener, verbindet jedoch auch einiges mit dem Ortsteil: „Drei Jahre habe ich hier in der B- und A-Jugend Fußball gespielt – und es war eine der schönsten sportlichen Zeiten.“ In einem launigen Vortrag beleuchtete dann Archäologe Wolf-Dieter Steinmetz, Oberkustos am Braunschweiger Landesmuseum, die geschichtlichen Hintergründe.
Die Urkunde der Ersterwähnung Lindens aus dem Jahr 1007 lasse eines besonders deutlich erkennen - der Ort hat in diesem Jahr längst bestanden. Wann aber wurde Linden nun tatsächlich gegründet? Diese Frage lässt sich zwar nicht konkret beantworten, aber es gebe verschiedene Hinweise, die eine Annäherung ermöglichen.
Die erschließbare und in einigen Urkunden überlieferte ursprüngliche Ortsnamensform Lindenheim deutet auf eine Gründung durch die Franken hin, unmittelbar nachdem diese unter Karl d. Gr. zwischen 772 und 785 das sächsische Stammesgebiet okkupiert hatten und das Land in ihrem Sinne organisierten.
Allerdings zeigten die südlich anschließenden Höfe Lindens eine eher ältere Haufenstruktur. Damit sei eine sogar bis in altsächsische Zeit des 6. bis 8. Jahrhunderts zurückreichende Ortsgründung möglich.
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